Diagnostik bei Speiseröhrenerkrankungen - Langzeit-pH-Metrie

Die Langzeit-pH-Metrie ist eine Untersuchungsmethode die dazu dient, den Säuregehalt der Speiseröhre bzw. des Magens zu erfassen. So kann unter Alltagsbedingungen ein Zurückfließen von Magensaft in die Speiseröhre entdeckt werden. Daher wird das Verfahren bei Verdacht auf gastroösophagealen Reflux durchgeführt.


Um den Säuregehalt messen zu können wird ein dünner Schlauch in die Speiseröhre eigeführt. Dieser verbleibt über 24 Stunden und ist mit einem kleinen Messgerät verbunden, welches die Daten aufzeichnet.

 

Während der Messung kann der Patient sich ganz normal verhalten, also essen, trinken, schlafen, sich bewegen etc. Er sollte jedoch ein Protokoll darüber führen, damit im Nachhinein die Messdaten optimal interpretiert werden können.

 

 

Messprotokoll

Den pH-Verlauf in der Speiseröhre sieht man auf diesem Protokoll an den Zacken, die hier zwischen einem pH von weniger als 1,0 und 8,0 liegen. An der Auswertung unten kann man unter anderem ablesen, wie oft und wie lange der saure Reflux auf die Speiseröhre eingewirkt hat.

 

Vor der Untersuchung sollten Medikamente, die die Säureproduktion hemmen, abgesetzt werden um die Messwerte nicht zu verfälschen.