Diagnostik bei Speiseröhrenerkrankungen - Röntgen


Diese Untersuchungsmethode geht auf den Physiker Wilhelm Conrad Röntgen zurück, der die nach ihm benannte Strahlung entdeckt hat.
Durch die unsichtbare Röntgenstrahlung kann der menschliche Körper durchdrungen werden. Je nachdem wie viel der Strahlung durch das Gewebe absorbiert wird, wird der Film auf der anderen Seite belichtet.


Je mehr der Film belichtet wird, desto dunkler wird das Bild. Bei einem Röntgen Bild der Lunge wird wenig Strahlung absorbiert, und so ist das Bild dunkel. Wenn man jedoch Knochen röntgt, dann wird sehr viel Strahlung absorbiert, das Bild wird hell.


Zur Diagnose einer gatroösophagealen Refluxkrankheit ist die Röntgen-Untersuchung nicht geeignet.
Jedoch kann man durch einen sogenannten Ösophagus-Breischluck eine Hiatushernie nachweisen.


Beim Ösophagus-Breischluck schluckt der Patient eine Flüssigkeit, die auf einem Röntgenbild sichtbar ist. Während des Schluckaktes wird eine Aufnahme angefertigt, auf der man eine eventuell vorhandene Hiatushernie erkennen kann.

 

Bei diesem Bild handelt es sich um einen normalen Befund.