Navigation

 

 

Schutzimpfungen:

 

Das Thema Impfungen wird in der Bevölkerung häufiger recht kontrovers diskutiert. Hier stehen vor allem die Ängste vor Unverträglichkeiten und Erkrankungen trotz Impfung im Vordergrund.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut hat jedoch eindeutige Impfempfehlungen in einem Impfkalender herausgegeben, welche bei Bedarf aktualisiert werden.

Sie empfiehlt u.a. folgende Schutzimpfungen als

Standardimpfungen für Personen ab 60 Jahre und als

Indikationsimpfungen für bestimmte Risikogruppen z.B. mit chronischen Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes mellitus:

 

  • Influenza: Die sogenannte Grippeschutzimpfung wird jährlich im Herbst durchgeführt, da die Antigenkombination des Impfstoffes jährlich von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) neu bestimmt und aktualisiert wird. Die Schutzwirkung reicht normalerweise über die gesamte Wintersaison aus.

 

  • Pneumokokken: Diese Impfung gegen eine Lungenentzündung hat in der Regel eine Schutzwirkung von 6 Jahren. Es stehen 2 unterschiedliche Impfstoffe zur Verfügung, die je nach Grunderkrankung auch kombiniert mit einem zeitlichen Abstand verabreicht werden.

 

  • Herpes zoster: Seit Ende 2018 ist auch diese Schutzimpfung mit einem sogenannten Totimpfstoff gegen die Gürtelrose von der STIKO als Standardimpfung eingestuft. Hier werden zur Sicherstellung des Impfschutzes 2 Dosen im Abstand von 2 bis 6 Monaten verabreicht.

 

Hinweis:

Dieser Beitrag zu den Schutzimpfungen gilt als allgemeine Information und ersetzt nicht das individuelle Beratungsgespräch mit Ihrem behandelnden Arzt.